Biene beim Sammeln und Bestäuben
Jesus Christus
spricht:
Meine Kraft
ist in den
Schwachen
mächtig.
2. Korinther 12,9
Liebe Besucher,
die neue Jahreslosung besteht aus sieben kurzen Worten,
und man kann sich diesen Satz wie eine Wippe vorstellen:
d b
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
o
Fällt die eigene Schwachheit schwer ins Gewicht,
kommt die Kraft des Christus in mir höher
und wird augenfällig sichtbar: Gott die Ehre!
Auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme. (1.Kor 1,29).
Bekommt die Kraft des Christus in mir mehr Gewicht,
dann wird die eigene Schwachheit ebenso klar sichtbar -
und das ist, finde ich sehr heilsam:
Ich kann es nicht "reißen", ich kann nicht die Welt verändern,
schon meinen Nächsten kann ich nicht wirklich verändern.
Das muss Christus tun, denn der sieht ins Herz hinein.
Der muss ins Herz hinein, damit ein Mensch sich ändern kann,
damit die Welt sich ändert.
Wir Christen sind wie Bienen, die den Blütenstaub von Gottes Wort immerfort sammeln, umtreiben, umwälzen,
so dass auch an anderen Orten etwas befruchtet wird.
Doch die Frucht kommt nicht von uns.
Sie wächst aus jedem Menschen dort heraus,
wo der Christus in einem Menschen wirken kann.
Zuvor muss er aber erst dort hinein.
Doch die Tür unseres Herzen kann nur von Innen geöffnet werden.
"Sollen wir in reinlassen?"
Ja bitte!
Denn sobald er in einem Menschen wohnt, ist dieser nicht mehr allein.
In Offenbarung 3 spricht Jesus zu jedem Menschen:
Siehe, ich stehe vor der Tür deines Herzens und klopfe an.
Wer mir aufmacht, zu dem werde ich hineingehen
und das Festmahl mit ihm halten und er mit mir.
Da wird dann Freude sein und Friede einkehren.
Aber das ist erst der Anfang.
Ein solcher Mensch wird ein anderer werden,
der auf die Stimme seines Herzens mehr hört,
als auf äußere Zwänge und Festlegungen.
Und plötzlich wird sich vieles verändern.
Paulus kann so sagen - in 1. Korinther 15:
Ich bin der Geringste unter den Aposteln. ...
Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.
Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen,
sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle;
nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.
Menschen, die auf die Stimme des Christus in ihnen gehört haben,
haben die Welt verändert:
Corrie ten Boom oder Frere Roger Schütz z.B.
oder auch Papst Johannes XXIII,
auch schon Martin Luther oder Bernhard von Clairvaux
- und vielleicht kenne Sie persönlich weitere Menschen,
die als Schwache mit der Kraft Christi in ihnen Vieles bewegen konnten.
So schließe ich mich der Fürbitte des Apostel Paulus an
und bete für Sie und mich:
Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,
der der rechte Vater ist über alles,
was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden,
dass er Euch Kraft gebe
nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit,
stark zu werden durch den Geist an dem inwendigen Menschen,
dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne
und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. (Eph 3,14-17)
Sodann: lasst uns hören auf die Stimme aus unserem Herzen -
und wir werden seine Wunder sehen!
Ihr Pfr. Heugel